Die Regeldauer ist klar festgelegt, im Einzelfall gibt es aber Spielraum nach oben und unten.
Die ZFA-Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie verkürzt werden, etwa mit passender Vorbildung oder guten Leistungen. Darüber entscheidet die zuständige Zahnärztekammer. Umschulungen für Erwachsene sind häufig kürzer als die reguläre Ausbildung. Eine Teilzeitausbildung kann die Dauer dagegen verlängern.
Wer sich für den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten interessiert, möchte wissen, wie viel Zeit er einplanen muss. Die Antwort hängt davon ab, welchen Weg Sie wählen und welche Voraussetzungen Sie mitbringen.
Wie lange dauert die reguläre Ausbildung?
Die duale Ausbildung zur ZFA hat eine Regeldauer von drei Jahren. In dieser Zeit lernen Sie im Ausbildungsbetrieb, also in einer Zahnarztpraxis oder Zahnklinik, und an der Berufsschule. Seit der neuen Ausbildungsordnung von 2022 gibt es eine gestreckte Abschlussprüfung. Teil 1 findet etwa zur Mitte der Ausbildung statt, Teil 2 am Ende. Mehr dazu lesen Sie unter Wie läuft die Abschlussprüfung zur ZFA ab?.
Wann ist eine kürzere Ausbildung möglich?
Eine Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Typische Gründe sind:
- Passende Vorbildung, zum Beispiel ein höherer Schulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung
- Gute Leistungen in Praxis und Berufsschule
- Einschlägige Berufserfahrung
Die Entscheidung trifft die zuständige Zahnärztekammer. Die Regeln können sich je nach Kammerbezirk unterscheiden. Fragen Sie deshalb frühzeitig bei Ihrer Kammer nach. Ausführliche Informationen finden Sie unter Kann man die ZFA-Ausbildung verkürzen?.
Wie lange dauert eine Umschulung?
Für Erwachsene gibt es den Weg über eine Umschulung. Umschulungen sind häufig kürzer als die reguläre Ausbildung, weil sie auf Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung ausgerichtet sind. Die genaue Dauer hängt vom Angebot und von Ihren Voraussetzungen ab. Am Ende steht dieselbe Prüfung vor der Zahnärztekammer. Einen Überblick gibt der Beitrag Wie funktioniert eine Umschulung zur ZFA?.
Kann die Ausbildung auch länger dauern?
Ja, in manchen Fällen. Eine Ausbildung in Teilzeit kann die Gesamtdauer verlängern, bietet dafür aber mehr Zeit für Familie oder andere Verpflichtungen. Auch wer eine Prüfung nicht besteht, kann die Ausbildung in der Regel verlängern, um die Prüfung zu wiederholen. Mehr dazu unter Kann man die ZFA-Ausbildung in Teilzeit machen?.
Während der dualen Ausbildung erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung, mindestens in Höhe der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung. Die genaue Höhe hängt von Region, Praxis und Tarif ab.
Fragen Sie bei Unsicherheiten am besten direkt bei Ihrer Zahnärztekammer nach.
Planen Sie bei Ihrer Entscheidung auch die Zeit nach der Ausbildung ein. Mit dem Abschluss können Sie direkt als ZFA arbeiten und sich später über die Zahnärztekammern weiterbilden, etwa zur ZMP, ZMV, ZMF oder DH. Die Ausbildungszeit ist damit eine Investition in einen Beruf, in dem Praxen vielerorts Fachkräfte suchen.
Nächste Schritte
- Überlegen Sie, ob für Sie die reguläre Ausbildung oder eine Umschulung passt.
- Fragen Sie bei Ihrer Zahnärztekammer nach, ob eine Verkürzung für Sie infrage kommt.
- Vergleichen Sie Angebote, etwa die ZFA-Ausbildung von Care-er, die 2,5 bis 3 Jahre dauert und im Blended-Learning-Format stattfindet.